Nagyvázsonyer Jagdgesellschaft Kinizsi

Aktualisierung:

2020.04.23 - 9:12

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Vorstellung

Jagden von Zádorvár bis Zánka

Die Nagyvázsonyer Kinizsi Jagdgesellschaft stellt sich vor

Unsere Jagdgesellschaft übt ihre Tätigkeit - wenn man die Rechtsvorgänger dazuzählt - seit ungefähr 60 Jahren in einer der schönsten Kleinregionen der Region Balaton Oberland aus, deren „Eckpunkte“ von den Gemeinden Zánka - Mencshely - Barnag - Balatonszőlős - Pécsely - Vászoly - Dörgicse - Balatonakali gebildet werden. Zu Beginn erstreckte sich das Revier auf einem fast doppelt so großen Gebiet, von Nagyvázsony ganz bis zum Plattenseeufer (daher auch der Name).

Zu einem geringeren Gebietsverlust kam es durch die Jagdreform von 1996, während wir 2006 dem auf staatliche Gebiete und die riesigen Wasserflächen des Plattensees ausgeübten „Druck“ weichen mussten. Letztere „Gebietsreform“ war nicht ohne Folgen, aber wir können sagen, dass wir über den Berg sind, wir haben Vertrauen in unsere eigenen Fähigkeiten, das Revier mit seinen guten Voraussetzungen und die werteschaffende Kraft der Jagd.

Jetzt bewirtschaften wir ca. 6000 ha mit einer Belegschaft von 58 Mitarbeitern. Diese Jagdgesellschaft war nie Schauplatz für besondere Jagden und auch nicht der Verein der besonders wichtigen Menschen. Größtenteils die hier lebenden Menschen und die aus der Umgebung oder die von hier stammen (neuerdings auch von anderswo hierhergezogenen), welche die Natur, das Wild und die Jagd achten und lieben, kamen hier zusammen. Dem ist es vielleicht zu verdanken, dass es keine berühmt-berüchtigten Fälle, Skandale gab, sondern unsere Jagden eher prächtig und denkwürdig waren.

Wir konnten immer und können auch jetzt mit der direkten Umgebung, den Landbesitzern, dem Wildbestand, und den wunderschönen natürlichen Voraussetzungen, den Wäldern, Weinbergen, den berühmten und hervorragenden Weinen und mit dem Erholungsgebiet und vor allem mit der schönen Landschaft in Harmonie leben. Es erfüllt uns mit großer Freude, an diesem prächtigen Ort zu leben und zu bewundern, was die Natur und die Kraft des Menschen hervorbringen kann. Ein seltenes Geschenk, wenn es jemandem gegeben ist, dass er sich an dem Wild dieser Umgebung, dieses Reviers erproben kann.

In dieser abwechslungsreichen Landschaft finden sich die für die Umgebung charakteristischen Karstwälder ebenso wie die Wälder der südlichen Ausläufer des Bakony-Gebirges, Agrarkulturen und Wasserpflanzen in der Uferzone. Die Vielseitigkeit dieser Umgebung ergibt sich aus der abwechslungsreichen Bepflanzung und dem Wildreichtum. Früher galt dieses Revier als Kleinwildrevier, aber heutzutage ziehen wir vor jedem Hasen und Fasan den Hut, weil sie uns alle persönlich bekannt sind, während die jährliche Strecke der Rehe, Hirsche und Wildschweine bei weitem die einstige Fasanen- und Hasenstrecke übertrifft.

Das charakteristische Trophäengewicht für Rehböcke beträgt ca. 300 - 350 g, aber jedes Jahr gibt es auch welche mit 400 g. Die jährliche Rehstrecke macht 100 - 120 Stck, davon 35-40 Böcke aus. Bei Hirschen liegt sie bei 70 - 80 Stck, von denen 25-30 Stck Hirschböcke sind. Ein Drittel der bei uns erlegten Böcke gehört in die Kategorie 5-7 kg, ein weiteres Drittel in die Kategorie über 7 kg.

Den größten Bestand machen Wildschweine aus, die zu jagen nach Meinung vieler besonders aufregend und mit mehr Mühe verbunden ist. Sie bieten um die 200 Stck Jagdbeute, unter ihnen auch - auch wenn das nicht jeden Tag vorkommt - respektable Keiler mit Hauern von über 20 cm Länge. Die Mehrzahl unserer Schweine wird auf Einzeljagden, ein Fünftel von ihnen von Jagdgemeinschaften zur Strecke gebracht.

Zu diesen abwechslungsreichen Erfolgen und schönen Jagden tragen nicht nur die Mitglieder der Gesellschaft, sondern auch die Jagdgäste bei, denn ohne sie würde das ohnehin immer riskante Budget aus dem Gleichgewicht geraten. Und sie kommen gerne: jagen, die Umgebung erkunden, die Landschaft bewundern, die für diese Gegend charakteristischen winzigen Dörfer, um dann in dem einen oder anderen guten Weinkeller die Jagderfolge zu feiern oder eben gerade zu vergessen, dass nicht jeder Traum in Erfüllung ging.